Ein Blick hinter die Kulissen eines Kampagnenshootings

Matthias ist Senior Online Marketing Manager und Teamleiter für den Bereich SEA. Für die digitale Employer-Branding-Kampagne stand er mit seinen Kollegen Fabian (Senior Software Entwickler), Julia (Produkt Managerin) und Eva (Fotografin) vor der Kamera. Wie ein Shooting-Tag für eine Employer-Branding-Kampagne bei Breuninger abläuft, erzählt er uns im Interview.

Matthias, Du standest beim Shooting für die Kampagne des Breuninger Digitalbereichs mit drei weiteren Kollegen vor der Kamera. War das dein erster „Model-Auftritt“?

Nein, also eigentlich ja. Das erste Mal bin ich mit 13 im Rahmen einer Handball-Kampagne für einen Freund vor der Kamera gestanden. Ich weiß aber nicht, ob das als „Model-Auftritt“ zählt.

Wie kam es, dass du Teil der Breuninger-Kampagne geworden bist?

Eine Kollegin aus dem Business Development kam mit der Frage auf mich zu, ob ich Teil der Employer Branding Kampagne werden möchte. Zu diesem Zeitpunkt war mir der Umfang der Kampagne allerdings noch nicht bekannt, weil ich es für einen kurzen Beitrag auf der Team.Breuninger Seite gehalten habe. Später habe ich erfahren, dass die Kampagne richtig ausgerollt werden soll. Es ist auf jeden Fall eine coole Sache.

Und wie war‘s? Erzähl doch mal, wie das Ganze so „hinter den Kulissen“ ablief.

Vor dem Shooting, das insgesamt zwei volle Tage angedauert hat, haben wir Bilder von uns eingesendet. Damals hatte ich noch einen Schnurrbart, der zur Enttäuschung der Stylistin am Shooting-Tag allerdings abkam. Nachdem wir die Bilder eingesendet hatten, ist die Stylistin die Sortimente im Breuninger Haus in Stuttgart durchgegangen und hat für jeden von uns drei bis vier Outfits zusammengestellt, die im Anschluss von uns anprobiert und ausgewählt wurden.

Das Shooting fand eine Woche später statt. Meine Kollegen Fabian und Julia waren als Erste vor der Kamera. Wir haben ein komplettes Styling inklusive Nagelöl bekommen – wieso braucht man eigentlich Nagelöl? Fabian hat damals einen neuen Haarschnitt bekommen. Das hat ihn wirklich gefreut, weil er vor Weihnachten nicht mehr zum Friseur musste.
Mein Styling ging geschätzte 45 Minuten. Während des Shootings wurde das Sakko regelmäßig zurechtgezupft, während das Make-Up von einem Artist regelmäßig nachgebessert wurde.
Dank dem tollen Team und den tollen Fotografen hatten wir einen sehr spaßigen und interessanten Tag. Seilspringen mit der Tastatur-Maus war deshalb auch Teil des Programms vor der Kamera.

Insgesamt hat es mich sehr überrascht, wie lange es dauert, ein Shooting zu organisieren. Außerdem habe ich festgestellt, dass ich kein „Model Lächeln“ habe, weshalb es lange gedauert hat, bis wir ein Bild hatten, auf dem ich halbwegs gut aussehe. Professionelles Model werde ich also auch in Zukunft sicherlich keins.

Wie war es, als du deine ersten Bilder groß auf einem Plakat gesehen hast? Und wie war die Reaktion deiner Kollegen?

Ja, wie war das? Also tatsächlich haben mich viele angesprochen, dass sie die Bilder super finden. Die Reaktion war durchweg positiv. Auf jeden Fall habe ich mir heute einen Rahmen bestellt und hänge das Plakat im Bad auf.

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus, wenn du nicht gerade für ein Kampagnenshooting vor der Kamera stehst?

SEA Strategien entwickeln und Kampagnen managen, abteilungsübergreifende Projekte realisieren und alles, was kurzfristig anfällt. Meine wichtigste Aufgabe ist das „Feel Good Management“ für den Digital Business and Multichannel Bereich und alle weiteren Abteilungen, mit denen ich zu tun habe.

Was zeichnet für dich deinen Job bei Breuninger aus?
Ich habe wirklich viele Freiheiten, da ich sozusagen „Unternehmer im Unternehmen“ bin. Jeden Monat steht mir ein großes Budget zur Verfügung, dass ich selbst für Kampagnen verwalten kann. Hier besteht von Unternehmensseite ein riesen Vertrauensvorschuss. Außerde

m sind Logik und Zahlen sehr wichtig, ebenso wie die Schlussfolgerung daraus. Marketingcontrolling und Stratege muss man in einem sein. Außerdem finde ich es sehr gut, dass wir nicht nur online agieren, sondern ebenfalls sehr nah am Kunden und den Produkten sind.

Welche Charaktereigenschaften sind für dich und dein Team wichtig? Was sollte man mitbringen, wenn man Online Marketeer werden will?

Man muss zahlenaffin und kreativ sein. Das gilt vor allem für die Lösungsfindung während eines Projektes. „Es gibt kein Problem sondern immer eine Lösung“, sollte das Motto sein. Außerdem muss man mutig und flexibel sein, Durchhaltevermögen haben und ein hohes Interesse am Online Marketing mitbringen.

Was zeichnet Breuninger für dich als Arbeitgeber aus?

Der Breuni Bär!!

..und sonst noch etwas?

Wenn man es möchte, kann bei Breuninger viel bewegen. Ich bin seit zweit Jahren hier und es ist wie gefühlte zehn Jahre. Was ich gut finde, weil ich mich relativ schnell eingefunden habe und so viele Leute kenne.
Die wichtigste Frage zum Schluss: Sind weitere „Modelauftritte“ geplant?

Da musst du mein Management fragen – Team Business Development (lacht). Aber nein wohl eher nicht.

 

2018-07-18T11:42:31+00:00