Aus dem Leben einer Software Entwicklerin

Kim ist Software Entwicklerin bei Breuninger und seit über zwei Jahren bei uns im Team. In Ihrer Rolle als Software Entwicklerin unterstützt sie eines unserer Produktmanagement-Teams. Im Interview spricht Kim über Ihren Arbeitsalltag, agile Softwareentwicklung bei Breuninger und was das Besondere am Arbeiten bei Breuninger ist.

Beschreibe deinen Job als Software Entwicklerin in max. 3 Sätzen.

Als Software Entwickler bei Breuninger arbeite ich im dem Team, das Features für die Produktdaten aller Artikel im Onlineshop umsetzt. Dazu entwickeln wir agil in allen Schichten einer Applikation, sei es Backend, Frontend oder auch im Operations-Bereich. Wir streben dabei eine Full-Stack Entwicklung an.

Du und dein Team entwickelt neue Software agil. Wie läuft das bei Euch genau ab?

Wir arbeiten mit der Scrum Methode, um neue Produkte und Features für unseren Onlineshop sehr schnell entwickeln und testen zu können. Hierbei arbeiten wir einzelne Arbeitspakete unseres Product Backlogs innerhalb eines zweiwöchigen Sprints ab. Vor jedem Sprint werden zunächst die einzelnen Arbeitspakete in einem Estimation Meeting hinsichtlich ihres Aufwands geschätzt. In einem 1. Planning entscheiden wir gemeinsam mit unserem Product Owner, welche User Stories aus unserem Product Backlog wir während des kommenden Sprints bearbeiten. In einem 2. Planning wird dann besprochen, wie die einzelnen User Stories umgesetzt werden. Im eigentlichen Sprint setzen wir dann die einzelnen User Stories um und schreiben automatisierte Tests, um zu überprüfen, ob alles funktioniert.
Am Ende des Sprints erfolgt schließlich ein Sprint Review, bei dem wir die neu implementierten Funktionalitäten dem Team und auch den Stakeholdern, die z.B. Input zu einem neuen Onlineshop Feature gegeben haben, vorstellen. Ebenfalls findet in unserem Team auch immer eine Sprint Retrospektive statt, in der wir nochmal auf den vergangenen Sprint schauen und durch das gemeinsame Feedback unsere Arbeitsweise für den kommenden Sprint noch weiter verbessern.

Wie sieht dann Dein Arbeitsalltag bei dieser agilen Entwicklungsweise aus?

Die agile Softwareentwicklung im Scrum Modus bestimmt natürlich recht stark meinen typischen Arbeitsalltag. So trifft sich unser Team inkl. dem Product Owner jeden Morgen um 10 Uhr zum „Daily“. In diesem kurzen Stand Up Meeting bringen wir uns gegenseitig auf den aktuellen Stand: Woran wurde am Vortag gearbeitet, was wird als nächstes entwickelt oder auch welche Schwierigkeiten gab es.
Danach geht es dann an die eigentliche Arbeit, die Umsetzung der User Stories. Wir arbeiten hier via Pair-Programming. Das heißt ich bearbeite zusammen mit einem Kollegen die uns zugeteilte User Story. Das regelmäßige Zusammenarbeiten sorgt für einen optimalen Wissensaustausch. Das ist besonders wichtig, da wir das Ziel Full Stack Entwickler anstreben, was bedeutet, dass wir in allen Bereichen Aufgaben bearbeiten können, sei es Frontend, Backend oder auch Operations-Aufgaben. Das macht für mich die Arbeit so vielseitig.

Worin siehst Du die Vorteile der agilen Entwicklung in Deinem Team?

Durch die agile Arbeitsweise haben wir die Möglichkeit sehr viel und vor allem schnell auszuprobieren. Wie entwickeln neue Funktionalitäten, können diese direkt implementieren, testen und dann von Sprint zu Sprint weiter ausbauen und über mehrere Iterationen verbessern. Durch die Entwicklung in zweiwöchigen Sprint-Zyklen können wir zudem sehr schnell auf neue Anforderungen reagieren.
Ebenfalls bietet die Retrospektive am Ende jedes Sprints die Chance Punkte aus dem vergangenen Sprint zu finden, die man im Nächsten besser machen kann, wodurch die Entwicklung noch schneller und effizienter wird.

Was würdest Du sagen, macht für Dich das Besondere an der Arbeit bei Breuninger aus?

Besonders positiv finde ich, dass ich die Möglichkeit habe, mich auf ein einzelnes Produkt – den Breuninger Onlineshop – zu konzentrieren und diesen mit weiterzuentwickeln. Ich kann mich hier sehr gut miteinbringen und habe das Gefühl auch viel mitbewegen zu können. Ebenfalls konnte ich als Entwicklerin an Großprojekten mitarbeiten, was jedes Mal eine neue Herausforderung ist, mit der man aber auch wächst. Toll ist auch, dass alle Stakeholder direkt im gleichen Haus sitzen und somit ein direkter und schneller Austausch mit den Ansprechpartnern möglich ist.
Hinzu kommt, dass ich meine Arbeitszeiten flexibel gestalten und zum Beispiel mal einen Tag Home Office machen kann.
Ebenfalls können wir auf verschiedene Konferenzen, wie z.B. „Javaland“ oder „Java Forum“ gehen und dort in Austausch mit anderen Entwicklern gehen.